Druckschrift 
6 (1838)
Entstehung
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zu überlegen, in wie weit Evclincns und ihres künf-tigen Gatten Vermögen genüge, alle Bcsorgniß wegenihres künftige» Schicksals zu entfernen. Daö Vermögenist etwas so Unbestimmtes in seiner Schätzung, seinemMaßstab. Das Geld, der dehnbarste unter allen Stof-fen, ist zu viel oder zu wenig, je nach dem Umfangunserer Wünsche und Bedürfnisse. Bei allen seinenguten Eigenschaften war Lcgard doch von Natur leicht-sinnig und verschwenderisch und Evclinc war zuunerfahren und vielleicht zu weich, um seinen Neigun-gen cntgcgcnzuarbeitcn. Maltravcrs erfuhr, daß Lc-gards Einkommen von der Art sch, daß es eine Spar-samkeit verlangte, die, so fürchtete er, Lcgard, trotzseiner veränderten Lebensweise, nicht Sclbstvcrlängnunggenug haben möchte, dnrchzuführcn. Nach einigerUcbcrlcgnng beschloß er, insgeheim den Rest von Evc-linens Vermögen um eine Summe zu vermehren, die ihr selbst und ihren Kindern zugesichcrt die Ge-fahren verringern konnte, die etwa aus der möglichenUnvorsichtigkeit ihres Gatten entspringen mochten, undsic sicher stellen gegen jene Verlegenheiten, die zu denschlimmsten Störungen des häuslichen Friedens gehören.Er war im Stande, diese Grofimuth so, daß sie bei-den unbekannt blieb, zu üben, indem er vorgab, dieseSumme gehöre zu den Trümmern von Evclincns Ver-mögen und zu dem Erlös aus den verkauften Häusernin die natürlich in Doucc'ö Bankrott nicht ver-wickelt waren. Und wenn je Alice die Seinigc wurde,so kam ihr Witthum, welches auf die zu der Villa in