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Ich habe gegen Euch und die Todtc gesündigt; aberder Himmel hat Euch gerächt und mich könnt Ihr be-mitleiden und mir verzeihen. Maltravers, noch einSchuldigerer ist da, als ich — aber der ist stolz, glück-lich und angesehen. Sein Verbrechen hat der Him-mel der menschlichen Rache überlassen I — — Ichmachte mich durch einen Eid verbindlich, seine Schur-kerei nicht zu enthüllen. Ich tilge diesen Eid^ jetzt,denn die Kunde davon soll sein Leben und das mci-nigc überdauern. Und obgleich sie mich für wahnsinnighalten — die Wahnsinnigen sind Propheten — undeine feierliche Uebcrzcugung, eine Stimme die nichtvon dieser Erde ist, sagt mir, daß er und ich schonim Schatten des Todes wandeln."
Hier erzählte Cäsarini mit der rahigen und schar-fen Genauigkeit völliger Besonnenheit — mit einerAusführlichkeit hinsichtlich aller einzelnen Thatsachcnund Umstände, die, bei einem Menschen, dessen Augenschon seine fürchterliche Krankheit vcrricthcn, in ihrer-Wirkung etwas unendlich Schauerliches hatte — dieRathschläge, die Ucberrcdung, die Tücken Lnmlcp's.Langsam und klar prägte er dem Herzen Maltravcrs'die schmerzliche Erzählung ein von kalter Tücke, welchesich der heftigen Leidenschaft mit schlauer Berechnungals ihres Werkzeugs bedient hatte; und beschloß seineErzählung mit den Worten:
„Jetzt wundert Euch nicht mehr, daß ich bis zudieser Stunde lebe — warum ich gelechzt habe nachder Freiheit, trotz Entbehrung und Hunger, unter