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wußte cs nicht, — ahnte es nie; — oder wen» iches einmal vcrmnthete, so war cs mir einen Augen-blick — und —"
„Ja!" unterbrach ihn Legard leidenschaftlich: „derHimmel ist mein Zeuge, wie inbrünstig und wahr ichsic liebte! Ich liebe noch^Evcliue Cameron! Aber alsSic mir Ihre Neigung - Ihre Hoffnungen — gestan-den, da suhlte ich, was Alles ich Ihne» schuldig war;— ich suhlte, daß ich nie Ihr Nebenbuhler werdendurfte. Ich verließ plötzlich Paris. Was ich. gelittenhabe, will ich nicht erzählen; aber cs lag einiger Trostin dem Gedanke», gehandelt zu haben wie cs demManne geziemte, der gegen Sic eine nie anszulöschcndcoder zu erstattende Verpflichtung hat. Ich reiste vonOrt zn Ort — und alle waren mir gleich verhaßt undlangweilig — endlich, ich wußte selbst kaum warum,kehrte ich nach England zurück. — Ich komme heutean — und jetzt —aber sagen Sic mir, ist cs wahr?"
„Ich glaube es ist wahr," sagte Maltravcrö mithohler Stimme, „daß Evclinc in diesem Augenblickmit Lord Vargravc verlobt ist. Ich glaube cs istebenso gewiß, daß diese Verbindung, ans falsche Ein-drücke und Voraussetzungen sich gründend, nie wirdvollzogen werden. — Mit dieser Hoffnung und diesemGlauben bin ich unterwegs nach Paris."
„Und sic wird doch die Ihrige werden?" sagteLegard, den Kopf wcgwcndcnd — „nun, das kann ichertragen — mögen Sic glücklich werden, Sir!"
„Halt, Legard," sagte Maltravcrö mit sehr ge-