Druckschrift 
6 (1838)
Entstehung
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das Alles war aber Evcllnc konnte ja ihn nochlieben! und Gerechtigkeit gegen Alice konnte ihr Jam-mer und Elend bringen! Er fuhr aus dieser Träumereimit einer heftigen Gcbcrde empor und stöhnte hörbar.

Der Geistliche wandte sich gegen ihn, um einigeWorte der Ucbcrraschung und Erkundigung an ihn zurichten; aber diese Worte blieben ungchört, und erentdeckte, bei dem zunehmenden Tageslicht, daß Mal-travers' Antlitz das eines Mannes war, der ganz ver-sunken und verloren ist in überwältigenden und unwi-derstehlichen Gedanken. Klüglich ließ er daher seinenBegleiter in Ruhe und kehrte zu seinen eigenen ängst-lichen und lastenden Betrachtungen zurück.

Die Reisenden machten nicht eher Halt, als bissic Dover erreicht hatten. Das Schiff ging am andernMorgen früh ab und Anbrey, der sehr erschöpft war,begab sich zur Ruhe. Maltravcrs warf einen Blickauf die Uhr auf dem Kamin cs war neun Uhr. Erhatte keinen Schlaf zu hoffen; und seine Aussichtenfür die langsam schleichende Nacht waren: traurigeUngewißheit und quälendes Selbstgespräch.

Während er sich unruhig auf seinem Stuhl be-wegte, trat der Aufwärter ein, nm ihm zu melden,daß ein Gentleman da scy, der ihn bei seiner Ankunftflüchtig gesehen und jetzt verlangend sey, ihn zu sprechen.Ehe noch Maltravers antworten konnte, trat der Gent-leman selbst ein, und Maltravcrs erkannte Legard.

Ich bitte Sic um Entschuldigung," sagte Letzte-rer, im Tone großer Gemüthsaufregung,aber ich