Druckschrift 
6 (1838)
Entstehung
Seite
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mit Evcllnc ich bedauere Nichts, was mich amEnde frei imd ungcfcssclt zu deinen Füßen zmückführtund mich Deine erhabene Treue und unaussprechlicheLiebe erkennen lehrt- Hier denn hier unter Deinemeigenen Dach - hier kniet er, der Dein frühesterFreund und Feind zugleich ist, vor Dir, um Verzei-hung und Hoffnung flehend! er wirbt um Dich zuseiner Gattin zu seiner Lcbcnsgenossin bis ansGrab! vergiß alle seine Verirrungen, und scy ihm,unter einem heiligeren Namen, Alles was Du ihmehemals wärest!"

Und Du bist also Evclincns Bräutigam? Dubist der, den sic liebt? - ich sehe Alles, Alles!" Alicestand auf und ehe er nur ihre Absicht erkannte oderihre Empfindungen ahnte, war sie aus dem Zimmerverschwunden.

Lange und mit den bittersten Empfindungen war-tete er ihre Rückkehr ab sie kam nicht. Endlichschrieb er ein hastiges Billct, worin er sic anflehte,wieder zu kommen, seiner bangen Ungewißheit ein Endezu machen an seine Aufrichtigkeit zu glauben seineGelübde zu empfangen. Er schickte es ihr auf ihrZimmer, wohin sic geeilt war, ihre Gcmüthsbcwc-gung zu verbergen. Nach wenigen Minuten kam fol-gende, mit Bleistift geschriebene und von Thräncnhalb ansgelöschte Antwort:

Ich danke Dir ich verstehe Dein Herzaber verzeihe mir ich kann Dich noch nicht sehensic ist so schön und gut sic ist Deiner werth. Ich