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mit Evcllnc — ich bedauere Nichts, was mich amEnde frei imd ungcfcssclt zu deinen Füßen zmückführtund mich Deine erhabene Treue und unaussprechlicheLiebe erkennen lehrt- Hier denn — hier unter Deinemeigenen Dach - hier kniet er, der Dein frühesterFreund und Feind zugleich ist, vor Dir, um Verzei-hung und Hoffnung flehend! — er wirbt um Dich zuseiner Gattin — zu seiner Lcbcnsgenossin bis ansGrab! vergiß alle seine Verirrungen, und scy ihm,unter einem heiligeren Namen, Alles was Du ihmehemals wärest!"
„Und Du bist also Evclincns Bräutigam? — Dubist der, den sic liebt? - ich sehe Alles, Alles!" Alicestand auf und ehe er nur ihre Absicht erkannte oderihre Empfindungen ahnte, war sie aus dem Zimmerverschwunden.
Lange und mit den bittersten Empfindungen war-tete er ihre Rückkehr ab — sie kam nicht. Endlichschrieb er ein hastiges Billct, worin er sic anflehte,wieder zu kommen, seiner bangen Ungewißheit ein Endezu machen — an seine Aufrichtigkeit zu glauben — seineGelübde zu empfangen. Er schickte es ihr auf ihrZimmer, wohin sic geeilt war, ihre Gcmüthsbcwc-gung zu verbergen. Nach wenigen Minuten kam fol-gende, mit Bleistift geschriebene und von Thräncnhalb ansgelöschte Antwort:
„Ich danke Dir — ich verstehe Dein Herz —aber verzeihe mir — ich kann Dich noch nicht sehen —sic ist so schön und gut — sic ist Deiner werth. Ich