Druckschrift 
6 (1838)
Entstehung
Seite
46
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dcn Himmel, daß Dein Schicksal doch wenigstens nichtDürftigkeit und Mangel geworden sep." (Hier erzählteMaltravcrs, wo er einmal Alicen flüchtig gesehenwie er nach ihr lange vergeblich wieder geforscht habe.)Von dieser Stunde an" fuhr er fort,wo ich Dich ineiner Lage sah/ von der ich mir nicht hätte träumenlassen, fühlte ich mich mehr mit der Vergangenheit ver-söhnt; aber doch, auf dem Punkt mich mit einer Andernzu vermählen, einem schönen, begabten, großmüthigcnWesen, zog ein Gedanke eine mir selbst nur halbgestandene Erinnerung, die mir dämmernd vorschwcbtc,meine Gefühle wie mit einer Kette rückwärts; und Be-wunderung, Achtung, Dankbarkeit waren nicht Liebe!Der Tod ein trauriger und tragischer Tod ver-hinderte diese Verbindung; und ich zog hinaus in dieWelt, ein umschwcifcndcr Pilger. Jahre rollten dahinund ich wähnte, meine Sehnsucht nach Liebe bemcistcrtzu haben eine Sehnsucht, die mich verfolgte, seit^ ich Dich verloren. Aber plötzlich, in neuester Zeit er-weckte in mir ein Wesen schön wie Du holdselig,arglos und jung wie Du wärest, als wir uns fanden ein neues, sonderbares Gefühl. Ich will cs Dirnicht verhehlen Alice, ich liebte endlich eine Andere!Und doch, so seltsam Dir dicß scheinen mag, war eseine gewisse Aehnlichkcit mit Dir, nicht in dcn Zügen,aber im Ton der Stimme, in der namenlosen Anmuthdes Benehmens und der Gcberdcn selbst in derMustk Deines einst so glücklichen Lachens diese Achn-lichkeiten, die ich mir jetzt erklären kann und welche