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armen Gelehrten auf um eine glänzendere Hcirath zumachen. Sie nahm die Hand eines Kaufmanns an,der von ihrer Schönheit eingenommen wurde und imRufe großen Rcichthums stand. Sic ließen fich inLondon nieder und Aubrcy verlor jede Spur von ihr.Sic gebar eine einzige Tochter; und als dicß Kinddas vierzehnte Jahr erreicht hatte, brachte plötzlich ihrGatte, anscheinend ohne Grund, fich selbst ums Leben.Noch che er jedoch zu Grabe bestattet war, kam dieUrsache an den Tag. Er war weit über sein Vermö-gen verschuldet — er hatte den Tod gewählt, um demBettelstab und dem Kerker zu entgehen. Eine kleineRente, nicht über hundert Pfund, war der Wittweversichert worden. Mit diesem Einkommen zog sie sichmit ihrem Kind aufs Land zurück; und Zufall — dieNähe einiger weitläuftigcn Verwandten und die Wohl-feilheit in dem Orte, — dicß Alles zusammen bestimmtesie, ihren bleibenden Aufenthalt in den Vorstädten derStadt L*** zu nehmen. Charaktere, die in der Ju-gend die flüchtigsten und weltlichsten gewesen, verfallenoft, wenn nicdcrgcbcugt und verzagend durch das Un-glück, dem sic nicht cntgcgcnzutretcn vermögen, in diekrankhafteste Frömmelei; sic bedürfen immer einer Auf-regung, und wenn ihnen die Erde eine solche versagt,suchen sic sic ungeduldig beim Himmel.
Dicß war auch bci'Mrs. Wcstbrook der Fall; unddiese neue Umwandlung ihres Geistes brachte sic natür-lich in Berührung mit dem vornehmsten Heiligen derUmgegend — Mr. Richard Templeton. Wir haben