Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
87
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3U aueb ct ein Betrüger? maebt btefer fDtenjeb,fo einfach unb unfebeinbar in Scbcn, ©cioanb unbfWiene, macht aueb et, tote Slrbaced, bic äuperliebc©trenge jum SKantcI ber ©innlitbfeit? SBerbirgtber ©ebleicr bet SBeffa bic Safer bed Studfebweif»liitgd ? "

Dlintb, an ^etfonen aud allen ©tänben gewöhntunb mit feinet ©laubcndbegcifletung eine tiefe SPten«febenerfabtung »crbtnbcnb, etrietb »iclleicbt aud bem©cfiebt etroad »on ©cm, mad in bet Sruft bed f)3rie«ferd »orging. SKit feftem Slug unb einer fKtenefetterer, offener Slufriebtigfeit gab ct ben 33lief bcö^riefterd juriief.

Stiebe fei mit ©ir I" fpraeb er grüpcnb.

Stiebe?" micbcrboltc ber fJJricffcr mit fo bob*Iet ©timnic, bap ftc bem Stajarencr burefd £>crjfling.

3n biefent SBunfcb," fubt Olintb fort,iftaOed ©ute »eteinigt. Ob» c £ugcnb fattnfi ©u fei«nen Stieben baten. SESie ber Stegenbogen flcbt berStiebe auf ber Srbe auf, aber feine SBölbung »er«liert ftib in ben Fimmel! ©ct £imntcl habet tbn inSorben bed Sieptd, er febtept aud ©btänen unb 2Bol«fen auf, iff ein SBicberffrabl ber etoigen ©onnc, eine3uft<berung heiliget Stube, ein 3eiebcn bed gropenSunbed jtoifeben üDtenfd) unb ©ott. Sin folcbcr

Sricbe, junger fWann, ijf bad Säbeln ber ©celc: eineSludfiröntung aud bem fernen Äreid bed unterbliebenSiebted. Stiebe fei mit ®ir."