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Opium, das sie die Kehle der armen Riesin hinab-znzwängen anfingen.
„Und wozu znm Teufel soll Dies?" fragte Mi-kromegas.
„Wir können es nicht mit ansehen, wenn unsregute Mutter sich so hart abmüht," erwiederten diekindlich gesinten Matronen; „wir geben ihr daherOpium, daß sie still liegt."
„Das ist aber ein Schlnk, der leicht die Folgehaben könte, daß sie gar kein Obst mehr schüttelte,und dann müstet Ihr Hungers sterben; — erlaßtihr wenigstens das Opium."
„Ungeheuer, Barbar!" riefen die Dame» mitGranen; „willst Du die Armcngesezze weg-sprcchrn?"
„Meine Kinder," sprach die arme Riesin, naheam legten Athemzng, „ich habe mein Möglichsteszu Eurer Lebenserhaltung gethan; der Gartengibt Nahrung genug für fünfzigmal so Biele, alsIhr seid, aber Ihr vernichtet Euch selbst durch dieKetten, die Ihr Eurer Mutter anlegt. Ihr meintes gut mit mir — Ihr habt Mitleid mit meinenMühen — aber statt mir die Freiheit zu geben,wollen mich diese guten Frauen in Schlaf legen.Vertrant der Natur und dem g.-sunden Verstand, sowerden wir Alle glüklich mit einander leben, »ndwird dieser Garte» je minder ergiebig, so will icheinen neuen anlegen."