Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
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wir dieselbe nicht sorglich genug hegen und umfas-send genug ermuthigen können, daß wir alle ihrentgegenstcheiide Schranken niederreißen, alle Po-tenzen , die sie möglicherweise unterdrükken oder zn-rükhalteu dürften, im Voraus ins Äug fassen undbei Zeiten zerstören sollten. Sic ist das Vestafeuer,das wir Tag und Nacht in Flammen zu erhaltenhaben, und von ihrem Dasein müssen mir unsereganze Wohlfahrt abhängig betrachten. Ist also In-dustrie die Grnndkraft unserer Macht, so könnenwir dieselbe nicht wachsam genug vor jedem Hemuißhüten, das Feld ihrer Wirksamkeit nicht weit genugauedehneu, eine Wahrheit die unsre Staatsmännergar eifrig anerkanten durch Armcngesezzc, welcheden Müsstggang ermuthigen, und durch Privilegien,Prohibitionen und Monopole, welche der Thäligkeitdie Sehnen adschneiden.

Aus dem Gesagten dürfte hervorgehen, daßeine Politik die schon für andere Lander schlimm seinwürde, für daS uusrige ausnehmend schlimm ge-wesen ist.

Während des lezten Besuches, den uns Mikro-megas abstattete, wurde er durch ein wunderlichesSchauspiel in Erstaunen gesezt. Er sah eine unge-heure Riesin, mitten in einem mächtigen, frucht-belasteten Obstgarten, der ganzen Länge nach aufdem Boden ausgestrekt Ketten an den Gliedernund Gewichte auf der Brust. Sie stieß tüchtig gegendiese Hemnisse an und ihre Bemühungen erschütterten