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rcrrätherischen, blutigen Stämme der Südsecinsclnziehen die ruhige Weise der beschreibenden Poesieselbst Siegs - und Kriegsgesängen vor. Sieht manzu, wie ei» Bänkelsänger seine Ware vcrhökt, sosind es immer die Frauen, welche die bluligsienMordgeschichten kaufen. Eben wegen unsrer Unbe-kantschaft mit dem Verbrechen, wegen der geheim-nisvollen Neugier die es erregt, suhlen- mir eineschaudrige Lust es in seinen detaillirten Einzelheitenanzustannen. Diese Bemerkung durste zum Beweishinrcichen, daß unsre Sucht nach blutigen Erzälun-gen gerade das Gegentheil eines Hanges zur eigenenGrausamkeit darthnt und ans die Häupter unsrerschalen Angreifer znrüksallt. Was für jene Büchel-chen gilt, gilt auch für den wirklichen Anblik; wasfür die Bühne, gilt auch für die Welt; ist mithindas eben Gesagte eine begründete Vertheidigungunsrer Liebe zu Schrekkensgeschichten, so ist es aucheine Vertheidigung unsres Hanges für Hinrichtungen.Was übrigens die leztern betrift, so dürste wol derPöbel jeder Nation gleich geneigt sein, jener furcht-baren Feier des Todes, einem Ereigniß von stets
lischem Volk in kalter, leidenschastloser Rohheitund Grausamkeit den ersten Rang unter d>«SuropLern zulheilen, von der Nation nicht gr-billigt wurden, sondern lediglich von jener Ari-stokratie ausging, welche di« herzlos« englisch«Politik biS vor wenigen Jahren leitete.
Der Uebersezzer.
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