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höhern Stände — und Wer spricht re von Andern! um sie zu lobpreisen? Sie lesen die wenigen öffent-lichen Blätter, die ihnen dnrch ihre Wohlfeilheitzugänglich werden, »nd deren Geist in der Regel^ nicht der überdachteste und mildeste ist; — der Ver-^ stand der Lesenden zieht hievon in Einer Hinsichtx Vorthcil, denn selbst durch einen solchen Verkehrschreiten sie ans dem Weg zu einer bessern Staats-^ Verfassung voran; allein aus jenem Vortheil lastet! die eben so natürliche als bcklagenswerthe Erbitte-^ rnng über die Hindernisse, welche sich der Verbeffe-^ rnng entgegenstellen. Wehe dem Staatsverwalter,^ der durch vexatiösc Gesezze und kleine Tyranneien den' Arbeitern leben Genuß unmöglich macht! — beson-ders zu einer Zeit wo Diese das ihnen gebürende Rechti bereits entdekt haben! Allerdings wird ein solcher!' Mann die Reform beschleunigen — falls Dies andersfür Staatsverwalter eine angenehme Betrachtung seinsollte — aber durch Erbitterung und Empörung
*) Leidenschaft verblendet selbst die best begründetenAnsichten. Sine leidenschaftliche Erbitterung gegendie Aristokratie würde, käme sie einmal zur Thal,die guten Iwekke die sie zu erstrebe» sucht, hin-tertreibc». Der große Marius sah alle Laster derAristokratie mit dem «rimm eines miShandeltenPlebejers. Er war di« Personifikation der Volks-leidcnschaft: — er strafte die Patricier für ihr«Ungesezlichkeiten durch noch stürmischere, todbrin»gendere Ungesezlichkeiten, die er selbst beging.