Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
23
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England schon seit Langem eine seltsame gesellschaft-liche Verfassung existirt: ein Geist der Demokratiein der Möglichkeit zu Ehrenstetten zn gelangen, undein Geist der Aristokratie in der Art wie sie erlangtwerden. Die höchsten Staatsämter stehen durch daSGesez Jederman offen, ohne Rükstcht auf Stamm-baum oder Ahnen; aber der gesellschaftliche Einfluß,stärker als das Gesez, hat bestimt, daß nur mitHülfe des einen oder andern Theils der Aristokratiediese Aemter erlangt werden können. Daher sehenwir täglich Männer aus dem Volk auf hohen Posten,die gleichwol die erlangte Macht nie zum Bestendes Volks anwenden. Ja, man kann sogar unterden Advokaten, die wenigstens die ersten Schrittezn einer ansehnlichen Stellung der eigenen Fähig-keiten oder Ausdauer danken, vbwol auch sie zurGewinnung des Gipfels sich nach oligarchischer GunstUmsehen müssen, man kann sogar unter ihnendie Beobachtung machen, daß, wie im Fall einesSugdcn oder Scott, der seiner Geburt nach nie-drigste Plebejer nur ei» Mann von Bedeutungwerden darf, um sich in seinem politischen Benehmensogleich zum bittersten Aristokraten umzuwandeln.Die Bahn zu Ehrenämtern ist scheinbar dem Volkfrei gegeben, aber Jeder, der sich aus der Herdeemporarbcitete, bemühte sich eben dem populärenPrincip, durch welches er selbst emporstieg, ent-gegenzuwirken. Während demnach die Macht hohePosten zu erhalten, allen Ständen geöfnet ist, kann