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Staatswirthschaftlehrer behaupteten, so sei denn dieLiederlichkeit unter der erster« Bevölkerung minderhäufig, als unter der legten — ein unglüklicherJrrthum! — Unkeusche Menschen ffnd nicht frucht-bar ! — Der Ursachen, warum cs weniger unehlicheKinder in den Fabrikstädtcn gibt, sind mancherlei;ich will »nr auf zwei derselben hindenten (den Ver-fassern des Quarterly Review, welche Miß Mar-tineau so streng behandelten, mag eine dritte zuHänden sein): die schlechte Gesundheit der Mädchenund das verzweifelte Mittel die Frucht im Leibe ab-zutrciben. Diese beiden Thatsachen werden vonJedem als vorhanden anerkant werden, der dengegenwärtigen Zustand der Fabrikstädte mitprüfendem Ang untersucht hat. Das große Uebelder Liederlichkeit wirkt fast noch minder schädlich aufdie moralischen Grnndsäzze, als auf das Herz. Sinddie Leidenschaften ermattet und erschöpft, so schlafenauch die zärtern Empfindungen, die aus jene» ent-springen, ein. Geselliges Wohlwollen, häuslicheBande, das zärtlich« Berhältniß zwischen Manuund Frau, Mutter und Kind, sind Segnungen, diesich mit einem Leben voll unreiner Aufreizung nichtvertragen. Die Alten erzählen uns ron einer Na-tion von Buhlerinnen, die ihre Kinder anssezten:die Geschichte mag falsch sein, aber Wer sic erfandund so die Unterdrükknng der tzerzenstriebe durchdie Sittenlosigkeit bemerklich machte, hatte die Be-schaffenheit des Menschengemüths genau stndirt.