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2 (1836)
Entstehung
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und den andern Menschen ans. In den Straßengeht er allein; allein sizt er in dem großen Arm-stuhl im Athenäum; er last sich in kein Gesprächein; er ist ein wiederkänendes aber kein in Heerdenlebendes Thier. Seine Schriften sind bewunderns-würdig; aber, komme es woher eS wolle, sie sindnicht populär; er schreibt für sich, nicht für dieMenschheit; es ist ihm nicht behaglich in der Gesell-schaft, selbst unter blosen Literaten; er gibt nichtsvon sich er schweift in weiter Ferne. Er ist vollzärtlicher Menschenliebe aber voll kalter Ungesellig-keit; er würde Euch eher sein Vermögen geben, alseinen Spaziergang mit Euch machen. So thnt erdenn, trvz all seinem Geist, bei seiner Unkundc derArt wie man mit'den Menschen umgehen soll, undbei seiner Verachtung jedes Nachweises hierüber,nicht das Zehntel von dem Guten, das er thnnkönte: würde er gemeinsam mit Andern handeln, sokönte er eine Welt reformiren, aber er sagt mitMilton;Die Welt, die ich beachte, bin ich selbst."Dennoch verlezt ihn Tadel empfindlich; eine feindlicheKritik verwundet ihn bis ins Mark; er spricht seinenUnmuth nicht aus, aber er zehrt innerlich an ihnmer weiß daß er nicht in seinem gebärenden Werthangeschlagen wurde; er ist nicht eifersüchtig ans denSucceß geringerer Menschen, aber er erbost sichdarüber, denn derselbe ist ein Beweis der Ungerech-tigkeit gegen ihn. Er ist trüb und niedergeschlagen,er schmachtet nach dem Ideal; er fühlt daß die