hat, leben in der Gesell'chaft fort, und der Hofkann als der Zeremonienmeister der Musen betrach-tet werden. ") In England dagegen zeichnen sichselbst Personen von der feinsten und ekkelsten Gesell-schaft nicht durch Knltivirung einer reinern odereleganten! Konversation, als Beleg des guten TonSund Merkmal des hohen Rangs, aus. Allerdingsverwerfen sie gewisse plebejische Accentuirnngen, ge-wisse provinzielle Ausdrnkke und schreiende Verstößegegen die Sprachregeln; ja sie üben auf mancheWorte hie und da einen Eigensinn der Mode aus:was heute James, mag morgen I «eines klingen,Rom kann zu Room (Zimmer) gemildert werdenund die Kn kn mb er erhält vielleicht endlich ihrerichtige Anssprache durch das xrosodische SrkentnißLord Hertfords. Das sind jedoch Kleinigkeiten; diegeordnete, feine Politur des Gesprächs, die unpedantische, durchsichtige Präcision des Ausdruks, diedurch Gewohnheit zur andern Natsir gewordeneWahl der anmuthigstcn Phrasen, des geglättetstenIdioms, welches die Sprache darbcnt: diese, dienatürliche Pflicht und Sphäre eines Gerichtshofsüber die feinere Bildung, bleibt in den Kreisen derenglischen Aristokratie gänzlich unbeachtet. Eben sowenig gibt es bei der geringen Geselligkeit der eng-lischen Literaten irgend einen andern Kreis, der
*) Ja, sich der Ausdrükkc des HofS bemächtigen, hclstin Frankreich Feinheit des Stils erwerbe».