Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
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er ihn als einen gemeinen Betrüger kannte; zwar war ervon einem Freunde verrathen worden, aber er hatte zuvorgewußt, daß dieser Freund ein Mann ohne Grundsätzeund Ehre war. Aber was Wunder, wenn ein heißköpfigerKnabe davon Nichts sah wenn er nur das gute Herzsah , das ein armes Mädchen vom Laster errettete, unddarnach seufzte, einem harten und geizigen Vater ein Trostzu sehn. Selbst die Winke, welche Gawtrey unbewußt fal-len ließ von Pfiffen und Praktiken, welche nur schwach ver-hüllt waren durch den jovialen Ausdruck:Streiche einesgroßen Schulknaben," entgingen entweder Philipps Auf-merksamkeit, oder wurden von ihm, vermöge des Mit-gefühls und der Uncrfahrcnheit eines jungen, hastigenund dankbaren Herzens, im mildesten Sinne gedeutet.