Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
97
Einzelbild herunterladen
 

97

aber Birnie wich aus, und bemerkte nur, daß er einmalGraveur gewesen.

Gawtrey selbst schien nicht viel von dem frühem Lebendieses Mannes zu wissen, oder wenigstens nichtLust zu ha-ben, viel von ihm zu sprechen. Der Schritt des Mr. Birniewar schleichend, geräuschlos, katzenhaft;-er hatte keineGeselligkeit hatte an Nichts Freude trank tüchtig,war aber nie betrunken. Wie das nun kommen mochteoffenbar besaß er über Gawtrey einen nicht viel geringer»Einfluß als Gawtrey über Morton, aber von ganz andrerArt; Morton hatte eine außerordentliche Zuneigung fürseinen Freund gefaßt, während Gawtrey einen geheimenWiderwillen gegen Birnie zu hegen, und froh zu seynschien, wenn er sich aus seiner Nähe entfernte. ES warin der That Gawtreys Gewohhneit, wenn Birnie sich fürdie Nacht zurückzog, sich dis Hände zu reiben, die Punsch-Bowle herbeizuholeu, die Citronen auszudrücken, undwährend Philipp auf dem Sopha hingestreckt, ihm zwi-schen Schlaf und Wachen zuhörte, eine ganze Stunde lang,oft bis Tagesanbruch fortzuschwatzen mit jener seltsamenMischung von Schelmerei und Gefühl, von Spitzbübereiund gesundem Sinn, worin eben der gefährliche Neitz sei-nes Umgangs bestand.

Eines Abends, als sie bei einander saßen, begannMorton plötzlich, nachdem er seines Genossen Betrach-tungen über Menschen undDinge zugehört:

Gawtrey, Ihr habt so viel an Euch, was mich ver-wundert, so viel, was ich unvereinbar finde mit EurerBnlwer's Romane, xo. 7