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selbst nicht wohin — aus der Stadt aufs Feld hinaus, bisdie Nacht kam, und da, gerade als ich Plötzlich auf dieLandstraße kam, viele Meilen weit entfernt, stieg der Mondauf, und ich sah auf der Seite am Gehege etwas, daseinem Leichnam glich; es war ein alter Bettler, indemletzten Stadium der Zerlumptheit, der Krankheit, des Hun-gers. Er hatte sich hingelegt, um zu sterben. Ich theiltemit ihm, was ich hatte und half ihm zu einer kleinen Her-berge. Als er über die Schwelle trat, wandte er sich umund segnete mich. Wißt Ihr wohl, in dem Augenblick,wo ich diesen Segen hörte, schien ein Stein von meinemHerzen weggewälzt. Ich sagte bei mir selbst: Ha! alsoauch ich kann noch Jemanden hülfreich seyn! und ich binbesser daran, als dieser alte Mann, denn ich habe Gesund-heit und Jugend! Wie diese Gedanken in mir aufstiegen,da wurden meine Glieder, die zuvor schwer gewesen vorErschöpfung, wieder leicht: eine wunderbare Aufregungbemächtigte sich meiner. Ich lief lustig fort unter demMondlicht, das über der rauhen, breiten Straße lächelte.Es war mir zu Muth, als ob kein Haus, kein Pallast sogargroß genug für mich wäre in dieser Nacht, lind als ichendlich ermüdet in einen Wald schlüpfte und mich zumSchlafen niederlegte, murmelte ich noch vor mich hin: Ichhabe ja Gesundheit und Jugend! Aber am Morgen, alsich aufstand, streckte ich meine Arme aus und vermißtemeinen Bruder .... Nach zwei oder drei Tagen fand ichein Unterkommen bei einem Pächter; aber wir bekamenStreit nach wenigen Wochen; einmal hatte er Lust, mich