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Elend sich hinschleppte und die Uepptgkeit dahinrollte —auf gemeinsamem Wege.
Philipp hatte Halstuch, Rock, Weste ausgezogen,Alles um Sidney zu schützen, und er empfand eine Artseltsamer Frende, wenn er in dem Dunkel Sidney's Stimmeauch nur ächzen und wimmern hörte. Aber diese Stimmewurde immer matter und schwächer, sie verstummte ganz— Sidneys Last hing schwer, immer schwerer an seinemstützenden Arme.
„llms Himmelswtllen, sprich! — sprich, Sidney! —nur ein Wort! — Ich will Dich auf meinen Armentragen!"
„Ich glaube, ich sterbe," versetzte Sidney leise mur-melnd; „ich bin so müde und erschöpft; ich kann nichtweiter — ich muß hier hinliegen." Und er sank plötzlichauf das dampfende Gras an der Straße nieder. In dieserZeit ließ der Regen allmälig nach — die Wolken zertheil-ten sich — ein gräuliches Licht trat an die Stelle der Fin-sterniß— die Blitze waren entfernter, und der Donnerrollte fort auf seiner unheimlichen Bahn. Ans dem Bodenknieend, hielt Philipp seinen Bruder in seinen Armen, undrichtete seinen flehenden Blick empor zu den nachlaffendenSchrecknissen des Himmels. Ein Stern, ein einsamerStern, trat einen Augenblick hervor, wie um ihm Trostzuzulächeln, und verschwand dann-wieder. Abersiehe! inder Ferne flimmerte plötzlich ein rothes, stetiges Licht, wiein einem einsamen Fenster; es war kein Irrlicht, es bliebso an Einem Ort — ein Obdach von Menschen war also