Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
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Mit hochpechendein Herzen, jeder Nerv seineS'Kör-perS bebend vor Zorn, schritt der stolze, unglücklicheJüngling durch die belebten, fröhlichen Straßen. Alsohatten fie ihn verrathen, diese verfluchten Beauforts! sieschloßen seine Schritte ein mit arglistigen Planen ihn wieeinen Hirsch in die Schlingen ihrer verhaßten Barmher-zigkeit zu treiben! Das Obdach sollte ihm weggenommenwerden über dem Haupte, das Brod vom Munde damiter zu ihren Knieen sich winde und krümme, um Almosenflehend.Aber sie sollen meinen Geist nicht beugen, undmeine» Fluch mir nicht durch Schmeichelei abkansen. Nein,meine todte Mutter, nimmermehr!"

Während er dies vor sich hin mnrmelte, schritt erüber eine Strecke wüste liegenden Bodens, die zu derHäuserreihe führte, wo seine Wohnung lag. Und hierrief ihn eine Stimme an, und eine Hand berührte seineSchulter. Er wandte sich, und Arthur Beaufort, der ihmvon der Straße gefolgt war, stand hinter ihm. Philipperkannte nicht gleich auf den ersten Blick seinen Vetter.Seine Krankheit hatte ihn so verändert, und sein Anzugwar so ganz verschieden von dem, worin er ihn das ersteund letzte Mal gesehen hatte. Der Contrast zwischen denbeiden jungen Männern war auffallend. Philipp trug diegrobe Tracht, die zu seinem bisherigen Beruf paßte-eine schwarze Sammtjacke, schlecht paffend und schlechtgemacht, weite Barchcnthoscn, plumpe Schuhe, den Huttief über seine zusammcngezognen Brauen gedrückt, seineRabenhaare lang und vernachläßigt. Er stand gerade in