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mir wenigstens vergönnt, zu verehren! Warum erklangenso himmlische Worte mir nicht früher? Warum tönen siemir jetzt — jetzt, da eS zu spät ist? O Himmel, zuspät!
Clara.
Zu spät? Was habe ich denn gesagt?
Evelyn.
Neichthum! was ist er mir ohne Sie? Mit Ihnenverbunden erkenne ich seine Macht; — jedem IhrerWünsche zuvorznkommen — Ihren Pfad zu ebnen —Alles was das Leben von der Schönheit und Anmuth ent-lehnen kann, zu Ihrem Geleit und Dienste herbeizickchaf-ssn , und dann in diese Augen zu blicken, und in derenStrahlen die Schätze eines Herzens schimmern zu sehen,das an Werth Alles übertrifft, was Könige zu spendenvermögen — das, ja, dag wäre im Stap.de, Gold für-wahr zu dem Range einer Gottheit zu erheben! Jetzt je-doch ist's vergebens — vergebens — vergebens. Gebun-den bin ich durch alle Bande der Zusage, der Dankbaikeit,der Treue, der Ehre — an eine Lindere!
C l a r a.
Eine Andere? Blieb sie Ihnen denn treu in IhremMißgeschicke? Das wußte ich nicht — in der That, dasnicht! lind nun habe ich mich verrathen? — O Schmach!wie wird er jetzt mich verachten!