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Evelyn (gerührt).
Miß Douglas — Clara — wenn ich im Standewäre, etwas für Sie zu thun, während Hunderte —Fremde — Bettler mir sagen, daß ich, durch Qeffnen oderVerschließen dieser meiner nnwürdigen Hand, die Machtbesitze, Kummer in Freude zu verwandeln öder Armuthzur Verzweiflung zu treiben — wenn — wenn mein Le-ben — mein Herzblut Ihnen einen solchen Dienst leistenkönnte, als mein Geld ihn Andern leistet — o! so redenSie; und die Vergangenheit, auf die Sie hindeuteten —ja, selbst jene bittere Vergangenheit will ich als vernich-tet ansehen und sie vergessen!
Clara (ihm die Hand reichend).
So sind wir Freunde, denn? Sie sind wieder meinVetter? mein Bruder?
Evelyn (der ihre Hand sinken läßt).
Bruder? O! reden Sie.
Clar a.
Ich will reden, und als Schwester ; selbst sie, dieSchwache, Unerfahrene, Unwissende, Unbedeutende darfzu einem Bruder reden, den sie auf der Bahn der Ehrenzu erblicken wünscht. O Evelyn! als Sie Ihr jetziges,unermeßliches Vermögen erbten, fühlte ich mich glücklichin der Vorstellung von der Art und Weise, wie Sie dieIhren Händen anvertraute Macht anwendeu würden. Ichkannte Ihr Wohlwollen — Ihre Geistesfäyigkeit — IhrGenie — die Seelengluth, die unter dem kalten Sarkas-mus eines lange Zeit geäfften Gemüthes verborgen liegen