seyn eine Frau zu nehmen! — Sehen Sie sich und hörenSie mich an. Ich bedarf eines Vertrauten! Ich warnoch ein Knabe als mein Vater starb, und meine Mutterdarbte sich's vom Munde ab, um mir Erziehung zu geben.Irgend Jemand hatte ihr gesagt, Gelehrsamkeit wäre bes-ser als HauS und Hof — das war eine Lüge, Graves.
Graves.
Eine schändliche Lüge, Evelyn!
Evelyn.
In Folge jener Lüge gab man mich in die Schule —schickte mich auf die Universität als einen Seiser. WissenSie was ein Seiser ist? Einer der zu Cambridge auf derHochschule auf öffentliche Kosten mit Brot und Bier ver-sorgt wird — an Stolz ist er ein Gentleman, an Wissenein Student. So läuft er unter Gentlemen und Stu-dircnden in der Liverei eines Armen umher. Ich trug diehöchsten Preise davon — ich ward ausgezeichnet. Ichtrachtete nach einer Lehrerstelle — nach Brot für michund meine Mutter. Eines Tages beleidigte mich ein jun-ger Lord — ich gab ihm die Beleidigung zurück — erschlug nach mir — weigerte mir Entschuldigung, weigertemir Genugthuung. Warum weigerte er, ich war einSeiser! ein Paria! ein Ding das da wäre um geschlagenzu werden. Nun denn! wenigstens war ich ein Mann,und karbatschte den Lord im Vorsaal, Angesichts der ge-sammten Collegenschast, tüchtig durch. Die Züchtigung,die Mylord erhalten hatte, war nach einigen Tagen ver-gessen; ich aber sah mich Tags darauf relegirt — sah