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Sie nicht! — mein Herz hat sein Schweigen gebrochen,und Sie sollen das Weitere Horen. Um Ihretwillen er-dulde ich die lastende Knechtschaft dieses Hauses — dasThoren-Geschwätz — das Miethlings-Hohnlächeln —das Brot, das ich durch Mühseligkeiten erkaufe, die mirzu kühneren Zwecken verhelfen sollten. Ja, um Sie zusehen — Sie zn hören — eine und dieselbe Luft mit Ih-nen zu athmen — Ihnen stets nah zu seyn, damit wennAndere Sie verletzen, Ihnen mindestens von Einem dieWonne der Hochschätzung geboten würde — darum, darumblieb ich hier, litt und duldete hier. O Clara, wir stndBeide verwais't — Beide freundlos; Sie find mir Allesauf der Welt — Wenden Sie sich nicht ab — mein In-nerstes spricht aus meinen Worten — ich liebe Sie!
Clara.
Nein — Evelyn — Alfred — nein! Sagen Siedas nicht — denken Sie es nicht! Es wäre Raserei.
Evelyn.
Raserei? Mit Nichten; hören Sie mich. Ich binarm — so arm, daß ich um Brot für eine sterbende Pfle-gerin betteln mußte. Wahr! Aber ich habe ein Herz vonEisen! Ich besitze Kenntnisse — Geduld — Gesundheit— und meine Liebe zu Ihnen verleihet mir endlich Ehr-geiz. Ich habe bisher meine Kräfte unbenutzt gelassen,denn ich verachtete Alles, bevor ich Sie liebte. Mit Ih-nen vereint für Sie arbeite»—Ihre Schritte unterstützen,Ihren Pfad ebnen dürfen — und ich — ich, ich, der armeAlfred Evelyn — ich verspreche, für Sie mir Ruhm und