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Geld : ein Lustspiel in fünf Akten
Entstehung
Seite
9
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Gerechtigkeitsliebe uns um nichts und wieder nichts insHerz gesenkt

Georgin a.

Schön gesagt, Vater! Kam der Satz nicht in Ihrerletzten Rede vor, den Sie bei Gelegenheit der großenSchornsteinfegerfrage im Freimaurer-Tavern hielten?

Sir John.

Allerweltsmädel! was für'» herrliches Gedächtnis; siehat! Setz' Dich, Georgy. Bei diesem höchst glückli-chen will sagen höchst trauervollen Ergebniß fühl' ich,daß ich Dir ein Geheimniß vertrauen muß. Du siehstdies schöne Hans unsere zahlreiche Dienerschaft un-ser kostbares Silbergeschirr unsere prächtigen Gast-gebvte; so daß Sir John Besch männiglich für einenreichen Mann angesehen wird.

G e o r g i n a.

Bist Du denn nicht reich, Papa?

Sir John.

Nicht im Geringsten- Eitel Fopperei, Kind; eitelFopperei, bei meiner Seele! Gleichwie Du mit einer El-ritze an der Angel eine Forelle fängst, so werden durcheine zu rechter Zeit ansgeworfene Guinee deren hundertherangeholt. Es gelten zwei Regeln im Leben, näm-lich: Erstens, die Menschen werden nicht nach dem ge-schätzt was sic sind, sondern nach dem was sie zu seynscheinen. Zweitens, fehlt es Dir selber anVerdienst oderGeld, so mußt Du mit dein Verdienst und dem GeldeAnderer wuchern. Mein Vater gelangte znm Baronets-