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Hand, vor deren Berührung er nicht länger znrückwich, aufdie Schulter — „endlich, o mein edler Sohn, hast Du alleVerheißungen Deiner Jugend erfüllt!"
„Wenn dies der Fall ist," versetzte Harlch, „so liegtder Grund in dem Umstande, daß ich gefunden habe, wasich damals vergeblich suchte." Er schlang seinen Arm umViolante und fügte mit halb zärtlichem, halb feierlichemLächeln bei: „Segen über das Weib, das erhebt!"
In diesen schönen Zwillingsblüten sehen wir die Sym-bole dessen, was Eva aus dem Paradies für die Erde rettete.Beide bergen unter den Blättern, welche ihre süßen Düftein die Luft streuen, die Kraft, zu heilen oder zu kräftigen —hier das Herz zu beruhigen, wenn das Leben seine Mühsalbringt — dort die Seele zn verjüngen, wenn Trägheitoder Sinnlichkeit sie entkräftet. Und so lassen wir dem Weibwenigstens den Platz, welchen ihm der Himmel anweist inden vielgestaltigen „Wechselformen des Lebens".
Ein Lebewohl dir, mein freundlicher Leser, und du,geh' hinaus in die Welt, o meine Novelle!
Ende.
Druck der I. B. Mctzlcr'schc» Buchdruckern in Stutigart.
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