Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
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2156
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den von ihm selbst erfundenen Name», der sich Du das Ge-dächtniß der niedriggeborenen Mutter anknüpfte, bei undwollte ihn selbst bei den späteren ehrgeizigeren Schriftennicht fallen lassen, die er jetzt, nun ihm Muße und ein sorgen-freies Auskommen lächelte, mit mehr Sorgfalt entwerfenund mit mehr Geduld ausführen konnte. Obgleich man sichdaher in den Salonen und Clubs nicht wenig wunderte überdie Kunde von Egertons erster nicht veröffentlichter Ehe unddie Neugier rege war, was wohl der Sprößling dieser Ver-bindung anfangen werde obwohl hochgestellte Männersich darauf gefaßt hielten, den Erben von dem bedeutsamenRuhm des Staatsmanns willkommen zu heißen, und eleganteDamen ihn einzuladeu und in die Welt einzuführen gedach-ten starben doch Verwunderung und Neugierde bald da-hin; der Ruhm verlor sich aus der Tagesgeschichte und derErbe wurde vergessen. Berühmte Politiker gleichen denSchauspielern; kein Beifall ist so lebhaft, als wenn sie überdie Bretter schreiten kein Vergessen so vollständig, alswenn nach ihrem letzten Lebewohl der Vorhang fällt.

Leonard ließ einen schönen Denkstein ans Nora's Graberrichten, und auf dem Stein war das Wort Gattin einge-graben, das ihr theures Gedächtniß rechtfertigte. Er fühltedie warme Umarmung von Nora's Mutter, die sich jetztnicht mehr ihres Enkels schämte, und sogar der arme Johnmerkte, daß eine geheime Kummerlast dem ernsten, stillen Her-zen seines Weibes entnommen war. Auf Leonards Armgestützt betrachtete der alte Mann aufmerksam Nora's Grab-stein und murmelte:Egerton! Egerton! 'Leonora, die