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Wange; bas Auge ruhte auf der Uhr, die er in der Handhielt, und sein Ohr hungerte nach einem Fußtritt auf demGang draußen. Endlich kam der ersehnte Ton — Tritte— viele Tritte. Er sprang auf — er stand vor dem Herde.Sollte der Herd kein einsamer mehr seyn? Harley tratzuerst ein. Egertons Augen ruhten einen Moment begierigauf ihm und spähte» dann über die Schwelle hinaus. Leo-nard kam zunächst — Leonard Fairfield, den er als seinenGegner gesehen hatle! Er begann zu argwöhnen — zumuthmaßcn — der Mutter liebevolle Augen in des Sohnesmännlichem Gesicht zu erkennen. Unwillkürlich öffnete erseine Arme; aber da Leonard noch immer ruhig blieb, ließer sie mit einem tiefen Seufzer wieder fallen und glaubtesich getäuscht.
„Freund," sagte Harleh, „ich bringe Dir eine» Sohn,geprüft in Widerwärtigkeiten, der bereits sich Bahn gebro-chen hat zum Ruhm. Leonard, in dem Mann, welchem Ihrmeiner Bitte gemäß den eigenen Ehrgeiz zum Opfer brach-tet — von dem Ihr mit so ehrenwerthem Lobe sprächet —dessen Ehrenlaufbahn Ihr befördertet — und dessen vonallen Auszeichnungen unbefriedigtes Leben Ihr durch Eurekindliche Liebe verschönern werdet — erblickt Ihr den Gattenvon Nora Avcnel! Kniet nieder vor Eurem Vater! O Audley,umarme Deinen Sohn."
„Hieher — hieher," rief Egerton, als Leonard seinKnie beugte — „an mein Herz! Sieh mich an mit diesenAugen — freundlich, vergebend; sie sind die Deiner Mut-ter!"
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