Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
2111
Einzelbild herunterladen
 

L111

Levy, der zurückgeblieben war, hielt a», um »ocheinige Worte an L'Estrange zu richte».

Eure Gnaden wird dem Mr. Egerton anseinander-sehen, wie sein adoptirter Solm seine Achtung verdiente undseine Liebe belohnte. Was das llebrige betrifft, so habtIhr zwar die dringenderen und unmittelbareren Anforderun-gen an Mr. Egerton anfgekauft; aber ich fürchte, daß selbstEuer Vermögen nicht im Stande ist, die Verbindlichkeitenzu tilgen, welche ihn dennoch der völligen Armuth preisgebenwerden."

Baron Levp," sagte Harlet) abgebrochen,wenn ichMr. Egerton vergeben habe, könnt Ihr nicht ein Gleichesthnn? Mir hat er, Ihr aber habt ihm Unrecht gethan,und zwar in einer weit schändlicheren Weise."

Nein, mein Lord, ich kann ihm nicht vergebe». Euchhat er nie gedemüthigt Euch nie um Beistand angegangenfür seine Bedürfnisse, und zugleich de» Helfer verächtlich ausseiner Gesellschaft gewiesen. Zhr habt nie erfahren, was esheißt, den gleichen Anlanf im Leben zu nehmen mit einemMenschen, dem man gleich steht an Vermögen und der anTalenten nichts voraus hat. Seht, Lord L'Estrange, obschonzwischen mir und Egerton der Unterschied stattfindet, daß erseinen Neichthum, den er ohne Anstrengung gewann, ver-geudete, während ich ans den Thorheiten Anderer ein reich-liches Einkommen zu erringen wußte, genießt doch der Ver-schwender in seiner Arninth eine Achtung und Stellung, wiesie mir nicht einmal Millionen zu verschaffen vermögen. Ihrxrwiedert mir daraus, daß ich ein Wucherer und er ein