Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
2093
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mit fester Stimme fort:Natürlich habe ich Allein auf-geboten, um Frank abzurathen, und was das Postobit be-trifft, so weiß ich gar nichts davon."

So viel vorderhand von dieser Sache. Ich gehe nunzu der ernsteren über, welche sich auf Eure Verlobung mitder Tochter des Herzogs von Serrano bezieht. Wie Ihr mirmittheiltet, Herzog, habt Ihr, als Ihr noch ein armer Ver-bannter wäret, dem Mr. Leslie die Hand Eurer Tochterzugesagt, um sie vor den Schlingen des Grafen di Peschicrazu bewahren, und weil Ihr glaubtet, daß dieser GentlemanEure Furcht vor den Anschlägen des Grafen theile. Als dieWahrscheinlichkeit Eurer Wiedereinsetzung in Eure Fürsten-thümer nahezu zur Gewißheit geworden war, bestätigtet IhrEuer Versprechen auf Mr. Leslie's Angabe hin, daß er. wennauch ohne Erfolg, sich Mühe gegeben habe, Eure Erbin ausder hinterlistigen Fallgrube zu retten. Ist es nicht so?"

Allerdings. Und wenn mir ein Thron zngefalle» wäre,hätte ich ein Versprechen nicht zurücknehmen können, das ichin Armnth und Verbannung ertheilte. Ich kann dem Mann,der seinen weltlichen Ehrgeiz zum Opfer bringen wollte,indem er eine pennhlose Braut heimführte, den Lohn seinerGroßmnth nicht verweigern, und meine Tochter ist hierin mitmir einverstanden."

Violante zitterte und ihre Hände verklamuwrten sichkrampfhaft; aber ihr Blick war auf Harley geheftet.

Mr. Dale wischte sich die Angen und gedachte des ar-men Flüchtlings, wie er vordem Schmerlen fütterte und sich's