fort.
2021
„Ich ertrage Alles von Dir, denn es ist gerecht. Fahre
„Du stahlst mir das Herz von Nora Avenel — ver-ließest sie und richtetest sie zu Grunde. Und ihr Andenkenwarf keinen Schatten in das Sonnenlicht Deiner Tage,
während über meinen Gedanken — meinem Leben-oh,
Egcrton — Andley, Audley — wie hast Du so mich täuschenkönnen!"
In diesen Worten brach der unter dem Haß verborgeneStrahl der Innigkeit — der Springquell, eingebettet unterhartem Gestein — sich Bahn zum Licht. Harley schämte sichdieser Schwäche und fuhr hastig fort:
„Betrogen — nicht für eine Stunde oder einen Tag,sondern durch eine ganze vergiftete Jugend. Du ließest michder Neue zum Raub, die an Deinem Herzen hätte zehrensollen. Ihr Leben gemordet, das meinige verschwendet —soll keines von uns Rache haben?"
„Rache! Ach, Harley, Du hast sie gehabt."
„Nein: aber sie soll mir werde». Nicht umsonst sindmir aus dem Grabe die Berichte zugekommen, die ich vor-zeige. Und wen hat das Schicksal auserlesen, das schreiendeUnrecht zu enthüllen, das einer Mutter angethan wurde —wen hat es zu ihrem Rächer bestellt? Deinen Sohn —Deinen eigenen Sohn; Deinen verlassenen, namenlosenSohn!"
„Sohn! — Sohn!"
„Den ich vom Hungertod rettete oder von etwas