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Gedanke und die quäkende Furcht zu schaffen, daß der Baronihn au L'Estrange verrathen haben müsse.
„Ich kann diese Ungewißheit nicht ertragen," rief erplötzlich laut. „Ich will Harlcy selbst aufsuchcn. Offen,wie er ist, wird mir schon der Ton seiner Stimme sagen, obich auch in menschlicher Freundschaft zum Bettler gewordenbin. Wenn mir nur diese Freundschaft gesichert bleibt —wenn Harley meine Hand noch mit derselben herzlichen Wärmedrückt — so soll jeder andere Verlust meiner Standhaftigkeitnicht einen einzigen Laut der Klage abringen."
Er zog die Klingel. Sei» Kammerdiener, der sich imVorzimmer befand, trat ein.
„Geht und seht nach, ob Lord L'Estrange beschäftigtist. Ich möchte ihn sprechen."
Der Bediente kam nach weniger als zwei Minuten wie-der zurück.
„Ich finde, daß der gnädige Herr besonders dringlichin Anspruch genommen seyn muß, denn er hat gemessenenBefehl ertheilt, ihn nicht zu stören."
„In Anspruch genommen! — von was? von wem?"
„Ein Geistlicher ist auf seinem Zimmer, der heuteAbend hier ankam und mit bei Tafel war. Wie ich höre,war er früher Pfarrer in Lansmere."
„In Lansmere — Pfarrer! Sein Name — seinName? Heißt er nicht Dale?"
„Ja, Sir, so ist der Name — der ehrwürdige Mr.Dale."
„Verlaßt mich," sagte Andley mit tonloser Stimme.