Beifallsrufe», welche dieser bewunderungswürdigen Schille-rung des „treuen Mannes" folgte, erkannte Harley Leonardsbegeisterte Stimme. Er wandte sich rasch gegen den junge»Mann und sprach:
„Mr. Fairfield zollt diesem Bild von Rechtschaffenheitund seiner Anwendung Beifall. Möge er das Muster, dasich ihm vorgehalten habe, nachahmen — möge er es er-leben, ein so achtes Lob, wie das meinige, aus dem Mundeeines Freundes zu hören, der seinen Werth erprobt hat,wie ich den des Mr. Egerton erprobte. Mr. Fairfield ist ei»Dichter; sein Anspruch an diesen Titel wurde von einemder Redner vor mir angefochten — mit Unrecht angefochten lAn Mr. Fairfield ist jeder Zoll ein Dichter. Aber es istgefragt worden, ob Poeten auch für die Geschäfte der Senatepaßten; ob nicht zu fürchten sey, daß sie Sonette schrieben anGrete und Lene, wenn von ihnen verlangt werde, ihre gött-liche Einbildungskraft den Einzelheiten eines Biersteuerge-setzes zuzuwenden. Mr. Fairfields Freunde brauchen sichdadurch nicht beunruhigen zu lassen. Auf die Gefahr hin,den beiden Candidaten, für deren Sache ich eingestanden bin,einen Nachtheil zuzufügen, zwingt mich die Wahrheit zuder Erklärung, daß Dichter, wenn sie sich zum Handeln her-ablassen, nicht weniger prosaisch sind, als der Blödeste unteruns; sie werden durch dieselben Interessen geleitet und durchdie nämlichen kleinlichen Leidenschaften in Bewegung gesetzt.Es ist ein Jrrthum, wenn man wähnt, daß irgend etwasim gewöhnlichen Lebe», im öffentlichen sowohl, als imPrivatleben zu gemein sehn kann für die außerordentlicheBnlwer, meine Novelle. 124