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fordernis des Redners meint und die »»paffend mit „Hand-lang" übersetzt wurden ist, da in Wirklichkeit das Handelnselbst, das „Bühnenspiel" darunter verstanden werden must.Sowohl Harley, als Egerton sprachen gut, weil ihre Redenverständig waren; aber Harley hätte Unsinn reden und ihnwirksamer als die Weisheit machen können, wie zum Beispielein Kemble oder Macready das Gewäsche in „Menschenhaßund Neue" * zu einem Eindruck zu steigern vermochte, wel-chen unsere blos talentvollen Schauspieler nicht einmal denSchönheiten des Hamlet z» entlocken im Stande sind. DieRednerkunst steht in der That mit der dramatischen in einerinnigeren Verbindung, als irgend eine andere, und durchHarley's ganzes Wesen zog sich, wie der Leser bemerkt habenwird, obschon Harley selbst keine Ahnung davon hatte, derDrang, sein Denken, sein Handeln und die Verhältnisse ineinem einzelnen Zweck zu concentriren, wodurch die Welt sichzu einer Schaubühne nmwandelt und die verschiedenen undzerstreuten Handlungen zu dem Ebenmaß und der Gedrungen-heit des Drama's gesammelt werden. Dieser Drang, wel-cher oft Wirkungen hervorbringt, die sich kunstgerecht theatra-lisch ausnehmen, wird nicht selten bei de» natürlichsten undeinfachsten Personen gefunden und ist eine reine Folge ra-scher Kraftentwicklung, die aus warmen Gefühlen entspringt.Deshalb drückt sich sogar die Geschichte der Völker, so langesie in ihrer frischen, kräftigen, halbeivilisirten Zugend stehen,stets in dramatischen Formen aus, während man in demselben
" Dieses Kotzcbue'sche Stück ist unter dem Titel „tüo slranKsr"sder Fremde) auf die englische Bühne gekommen.