1914
de» Arm einer gerechten Vergeltung — n»i> dann — wasdann? Je nun, ich werde wenigstens den Macchiavel mitmehr Erfolg studirt haben als Euer weiser Vater, und kannihn bei Seite legen, weil ich nicht erst von der Philosophiedie Lehre zu holen brauche, daß ich mich nie wieder täuschenlassen möge."
Seine Stirne verdüsterte sich und er entfernte sich plötz-lich , während Violante erstaunt und voll Furcht, aber dochin einem unbestimmten Entzücken znrückblieb, das bei weitemdie übrigen Gefühle überwog.
Eiilimdzwaiizigstes Kapitel.
Nach den Anstrengungen des Tages hatte sich Ran-dal in das Hciligthnm seines Zimmers zurückgezogen undsaß an dem Tisch, um die Hanptzüge der wichtigen Rede zuentwerfen, die er nun sehr bald an dem Tage der Ernen-nung zu halten beabsichtigte — wohl eine wichtige Rede,wenn er Angesichts von Feinden und Freunden, in Gegen-wart der Londoner Berichterstatter und im Getümmel derwiderstreitenden Interessen, die er in dem ausschließlichen desRandal Leslie zu vereinigen suchte, aufgefordert wurde, eineförmliche Auseinandersetzung seiner politischen Ansichten zugeben. Er war in der That keiner von jenen Sprechern,"welche Bescheidenheit, der Wunsch, nicht gegen den gutenGeschmack zu verstoßen, oder das selbstbewußte Streben nachWahrheit geneigt macht, sich der Rühe einerschristlichen