von der Gegenwart eines Bewunderers wie Mr. RandalLeslie befreit/'
Violante, — „Muß ich dies von einem Manne hören,von dem — von dem —"
Harley. — „Euer Vater so hartnäckig verlangt, daßer gegen Euren Willen sich Euch auferänge. Dennoch, meintheurcs Mädchen, werde ich wenigstens Euch, die Ihr fastnoch ein Kind seyd und nicht wißt, welche Schlingen undFallgruben für alle vertrauenden Seelen selbst unter demRasen verborgen sind, welche der Frühling mit seinen schön-sten Blumen bekleidet — die Ihr Eure kleinen Arme ummeinen Nacken schlänget und mit Eurer musikalischen Stimmemir zurieft: „Rettet uns — rettet meinen Vater! — Euchwenigstens werde ich nicht verlassen in einer Gefahr, schlim-mer als die, welche Euch damals drohte — in einer Gefahr,die für Euch mehr Schrecken hat als diejenige, welche Euchin Pcschiera's Schlingen drohte. Mag Randal Leslie inden gemeineren Zielpunkte» seines Ehrgeizes glücklich sehn;ich überlasse sie ihm mit Verachtung — aber Euch! — deranmaßende Schurke!"
Halb erstickt vor Unwillen hielt Harley einen Augen-blick inne und fuhr dann ruhig wieder fort:
„Verlaßt Euch auf mich und fürchtet nichts. Ich willdiese Hand bewahren vor der Entweihung durch RandalLeslie's Berührung — und dann möge für immer jedesanfte Negmig hinfahren. Vor mir breitet sich eine will-kommene Einsamkeit aus. Die Unschuld gerettet — demEhrenmann Recht geschafft — der Treulose geschlagen durch