Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1905
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1908

Lord L'Estrange ließ einen rasche» Blick gegen seine.Mutter hinschießen, als wollte er sagen:Ihr lehnt aufAudley's Arm. Habt Ihr Euer Versprechen gehalten?"Und das Auge, welches dem seinigen begegnete, beruhigte ihn.

Es ist wahr," versetzte Harley;aber Du wirst michentschuldigen, weil Du ja selbst weißt, daß man kein Herz mehrhat für die Bande des Privatlebens, wenn man einmal in dieöffentlichen Angelegenheiten verstrickt ist. Auch liegt so un-gemein viel an dieser Wahl."

Und Ihr, Mr. Egerton," nahm Lady Lansmere dasWort,der Ihr doch bei der Wahl am meisten betheiligt seyd>scheint das Vorrecht zu haben, allein den gleichgültigen Zu-schauer zu spielen."

Jaaber der Erfolg ist Dir doch nicht gleichgültig?"fragte Lord L'Estrange abgebrochen.

Nein. Wie wäre dies möglich, da meine ganze künf-tige Laufbahn davon abhängt?"

Harley zog Egerton bei Seite.

Ein Wähler ist wenigstens vorhanden, den Du be-suchen und ihm danken solltest. Man kann ihm nicht begreif-lich machen, daß er um irgend eines Verwandten, ja sogarum seines eigenen Sohns willen gegen die Blauen, also gegenDich, stimmen sollte. Ich meine natürlich Nora's Vater,John Avenel. Seine und seines Schwiegersohns Stimmehaben Dir bei der ersten Wahl die Majorität verschafft."

Egerton.John Avenel besuchen? Bist Du beiihm gewesen?"

Harley (ruhig).Ja. Der arme alte Mann->Bnlwer, meine Novelle. ILO