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dcan — ei» hübsches Bürschlcin — aber seine Neigung istschon anderswo vergeben. Kurz" — fuhr der Weise starr-sinnig fort — „cs ist Keiner vorhanden, den Du in irgendeiner flüchtigen Laune dem Mr. Leslie hättest vorziehen kön-ne» ; und wenn ein Märchen, das keinen Andern im Kopfhat, davon spricht, daß sie einen gut aussehenden, gut ge-kleideten und geschcidten jungen Mann verabscheue, so istdies — ein Unsinn — 'vlii Inseln il govo gen Iiavor I'n^ai„ö Limo, no I'alti-o aveon mal' — was sich etwa so umschrei-be» läßt: das Mädchen, das einen Sterblichen in der Hoff-nung zurückweist, einen Enget davonzntragen, verliert de»einen und wird den andere» nie finden. Nachdem ich Dirnun bewiesen habe, daß die dunklere Seite der Frage imWiderspruch mit der Vernunft steht, so wollen wir die hellereins Auge fassen. Erstlich —"
„Oh, Vater, Vater!" ries Violante leidenschaftlich,„Ihr, zu dem ich immer kam, um mir Trost zu holen fürjeden kindlichen Schmerz — sprecht nicht mit mir in dieserherzzerreißenden Leichtfertigkeit. Seht, ich lege mein Hauptan Eure Brust — ich umfange Euch mit meinen Armen —und nun, kann mich Eure Vernunft in mein Elend schicken?"
„Kind, Kind, sey nicht so eigensinnig. Kämpfe wenig-stens gegen ein Vorurtheil an, das Du nicht auskommcnlassen darfst. Meine Violante, mein Liebling, es handeltsich nicht um eine Spielerei. Ich muß hier aufhöre», derzärtliche, thörichte Vater zu seyn, mit dem Du anfaugeukannst, was Du willst. In diesem Falle spricht Alphonso,der Herzog von Serrano, denn meine Ehre als Edelmann