Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1893
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1883

Helen.Dies kömmt mir sehr befremdlich kor.Wie konnte Leonard sich zu etwas hergeben, das den Anscheineiner Feindseligkeit gegen Euch hat?"

Harley.Würde ihn seine Feindseligkeit gegenmich in Eurer Achtung herabsetzen? Er weiß, daß ich seinNebenbuhler bin schließt dieses Verhäliniß nicht Haßin sich?"

Helen.Oh, Lord L'Estrange, wie könnt Ihrso sprechen so Euch selbst Unrecht thnn? Haß Haßgegen Euch und von Leonard Fairfield!"

H arley.Ihr weicht meiner Frage aus. Würdesei» Haß und seine Feindseligkeit gegen mich Eure Gesin-nungen gegen ihn ändern?"

Helen (niederblickend).Ich könnte es nicht übermich gewinnen, daran zu glauben."

Harley.Warum?"

Helen.Weil es seiner so unwürdig seyn würde."

Harley.Armes Kind! Ihr lebt in der Selbst-täuschung Eurer Jahre. Ihr bedeckt die Wolke mit denFarben des Regenbogens und wollt nicht glauben, daß ihreHerrlichkeit nur geborgt ist von der Sonne EurerPhanlasie.Aber in diesem Punkt wenigstens habt Ihr Euch nicht ge-tauscht. Leonard gehorcht nur meinen Wünschen und, wieich glaube, gegen seine» Willen. Er besitzt nichts von deredelsten Eigenschaft deS Mannes dem Ehrgeize."

Helen.Keinen Ehrgeiz!"

Harley.Nur die Eitelkeit ist's, was den DichterVeranlaßt sich abznmühcn, wenn das eigensinnige Jagen nach