1682
die Berichte eingebracht wurden und er die Namen der Stimm-berechtigten sah, welche die eine Stimme Audley zusagten,ohne zugleich die zweite seinem Nebenmann zu versprechen,Randal, auch wenn dieser junge Gentleman schon halb todtgehetzt war, ins Ohr zu flüstern : „Schlichst, sobald das Dinervorüber ist und noch eh" Ihr Eure Runde in den Wirths-häuscrn macht, mit mir hinaus; da und da sind einige Wäh-ler, die wir heute Abend noch für Euch gewinnen müssen,"Und cs fehlte nicht — einige freundliche Worte des Erbender Herrcngntcr von Lansmere gewannen in der Regel dieWähler, denen Randal, und wenn er ihnen bewiesen hätte,das Wohl von ganz England hinge davon ab, daß sie ihmihre Stimme gäben, nicht weiter entlockt haben würde, alsein — „Ma wurd scha, wieni schtimm, wann der Tagkommt!" Auch war dies nicht Alles, was Harley für denjüngeren Candidaten that. Wenn sich's klar hcrausstellte,daß nur eine Stimme für die Blauen errungen werdenkonnte und die andere schon an die Gelben versprochen war,so konnte er sagen: „Dann stimmt für Mr> Leslie;" — einErsuchen, welchem um so bereitwilliger willfahrt wurde, weilAudley Egcrtv» den Blauen als völlig gesichert erschien undman deshalb den Gelben rie Furcht überließ.
So gewann Randal, der für sich eine eigene "genauekleine Wahlliste hielt, mehr und mehr die Uebcrzeugung,daß er selbst ohne die heimliche Beihülfe, die er von Avenelerwartete, bessere Aussichten hatte, als Egerton, und erkonnte sich die auffallenden Bemühungen Harleys zu seinenGunsten nur durch die Annahme erklären, daß L'Estrange,