Gleichwohl hielt Randal Leslie seinen Umgang undschwatzte fort mit der anerkennenswerthesten Ausdauer.Das blaue Comite gab ihm das Zeugniß, daß er ein vortreff-licher Werber seh, und faßte eine mitleidige Zuneigung zuihm, da es in seiner Sicherheit von Egertons Erwählungdie seinige für eine Unmöglichkeit hielt. Er sollte nur dazubehülflich sehn, daß die zersplitterten Stimmen nicht derGegenpartei zusielen, und seine Aufgabe bestand darin, imDienste seines Gönners, des Erministers, Pfoten zu schüt-teln und liebliche Gerüche eiuzuathmcn — ein Geschäft, fürdas der Erminister ein zu großer Mann war. In Wirklich-keit aber wußte von den Mitgliedern des blauen Comite'skeines, wie eigentlich die Aussichten der Wahl standen. DieBerichte eines jeden Werbetags wurden an Harley erstattet,und dieser hielt die Aufzeichnungen vor aller Augen verschlos-sen, mit Ausnahme seiner eigenen und vielleicht derer desBaron Levy, der als Andley Egertons Vertrauter, wenn auchnicht gerade berufsmäßiger Rathgeber angesehen wurde, daBaron Levy, der Millionär, längst sich von jedem öffentlichanerkannten Beruf zurückgezogen hatte. Der an sich hal-tende, achtsame und verschmitzte Randal bemerkte übrigensbald, daß er stärker war, als das blaue Comitö glaubte,und zu seinem gränzenlosen Erstaunen mußte er die Wahr-nehmung machen, daß er diese Ueberlegenheit der Verwen-dung des Lord L'Esirange zu danken hatte. Denn obgleichHarley nach dem ersten Tag, an welchem er sich mit demScheine großen Eifers in der Hauptstraße zeigte, nicht offenmit Randal dje Werbung besorgte, so Pflegte er doch, wenn
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