1862
Fauteuils und der Zeichnung der Tournay-Tapete herab.In einem der schwellenden Sopha's sich zurücklehnend, sagteer lächelnd:
„Ihr seyd ein weiser Mann. Was nützt es, reich zuseyn, wenn man seine Schätze nicht genießt?"
„Ganz mein Grundsatz, Lord L'Estrange."
„Und es ist auch etwas Schönes um den Geschmack sürgute Gesellschaft. So üppig diese Zimmer auch sind, könn-tet Ihr Euch doch nicht viel darauf zu gut thun, mein thcurerBaron, wenn Ihr sie mit Gästen von gemeinem Aeußcrenund plebejischen Sitten füllen müßtet. Nur in der Welt, inwelcher wir uns bewegen, finden wir Personen, welche sozu sagen zu dem Porcellän von Süvres und zu den Sopha'spassen, die von Versailles stammen könnten."
„Ich gestehe," «ersetzte Levy, „daß ich eine Eigenheitbesitze, die wohl Mancher an einem parvonu, wie ich, eineSchwäche nennen wird. Ich habe eine Vorliebe für'dendann munde, und es ist in der That für mich eine Lust,wenn ich Männer wie Eure Gnaden empfangen kann."
„Aber warum nennt Ihr Euch einen pavven»? Ob-schon Ihr Euch begnügt, dem Namen Levy Ehre zn machen,wissen doch wir Alle in der Gesellschaft, daß Ihr der Sohneines ahnenreichen englischen Peers seyd. Allerdings einKind der Liebe; aber die Grazien sind denen hold, bei derenGeburt Venus den Vorsitz führte. Verzeiht mein allmo-disches mythologisches Gleichniß — es paßt so gut — zndiesen Gemächern — I-ouis tznlnro."
„Da Ihr meine Geburt berührt," sagte Levy und ein