1861
fühle, als sogar zu Randal! Nehmt Euch vor Levy inAcht/-.
Lord L'Estrange reichte Frank die Hand, und Letzterersah mit einem ängstlichen Seufzer seinen neugewonnenenFreund unter dem Portal des glatten Verderbers verschwinden.
Achtzehntes Kapitel.
Lord L'EStrange folgte dem sauber gekleideten Be-dienten nach Baron Levy's üppigem Arbeitszimmer.
Der Baron betrachtete mit großem Erstaunen diesen un-erwarteten Gast, erhob sich jedoch von seinem Sitze und bot-dem Lord mit einer Verbeugung einen Stuhl an.
„Dies ist eine Ehre/- sagte er.
„Ihr habt einen bezaubernden Wohnplatz hier," sagteLord L'Estrange, sich umsehend. „Sehr schöne Bronzen— vortrefflicher Geschmack. Eure Empfangzimmer oben sindohne Zweifel Muster für alle Decoratcure."
„Will Eure Gnaden sich herablassen, sie zu sehen ?" ver-setzte Levp geschmeichelt, aber noch immer voll Verwunderung.
' „Mit dem größten Vergnügen."
„Lichter!" rief Levy, dem Bedienten zu, welcher auf seinKlingeln erschien. „Lichter in die Besuchzimmer. Es fängtan zu dunkeln."
Lord L'Estrange folgte dem Wucherer die Treppe hin-auf und bewunderte Alles — die Gemälde, die Behänge,das Sevres-Porccllän bis zu der Gestalt der staumweichen