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12/17 (1853)
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1835
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1835

stehen und lieber ihre eigene Neigung zum Opfer bringenals ihm das Opfer alles Dessen auflegeu wusste, was dieJugend so leicht von sich stößt und die Welt so hoch achtet- nicht genug, daß all Dies geschehen war, während sieihre Zuflucht zu dem Herzen eines Anderen genommen hatte:die Kränkung war damit noch nicht zu Ende. Sein ganzesLeben war au ein Blendwerk verschwendet jerc Kraft,jedes Streben, der gesunde Ehrgeiz, der allen hohen Seeleneigen ist, im ersten Beginn ihres schönen Dasepus ersticktworden; sein Herz verzehrte sich in einer Reue, für die erkeinen Grund hatte, und sein Gewissen kämpfte unter derLast des schrecklichen Gedankens, sein wildes Nachjagen habedas allzu zarte Opfer in das Grab gehetzt, über den, ertrauerte. Wie viele Jahre, die für ihn selbst so ruhig undfür die Welt so nützlich hätten entschwinden können, warenin zwecklosen, unfruchtbaren, melancholischen Träumen ver-geudet worden! Und diese ganze Zeit über wem hatte erseine Klagen vertraut? demselben Mann, welcher wußte,daß seine Nene ein müßiges Gespenst, seine schmerzvolleTreue eine höhnende Selbsttäuschung war. Jeder Gedanke,welcher den natürlichen Stolz des Mannes verletzen jedeErinnerung, welche ein Herz, das zu tief geliebt hatte, umnicht dem Haß zugänglich zu seyn, zur Nachsucht spornenkonnte, trug dazu bei, die rasendmachcnden Furien zu Hetzen,welche in jeden Tempel cindringen, wenn er einmal durchdie Gegcnwait der schlimmen Leidenschaften entweiht ist.Die Rachsucht nahm in jenem finsteren Zwielicht der Seeledie Gestalt der Gerechtigkeit an. So verändert auch seine