Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1812
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delte an der Seite des Freundes und Ermahners seinerKindheit durch die bevölkerten Straßen, vertraute ihm dieeinfache Geschichte seiner früheren Prüfungen, und wie ervon dem Engel in der Gestalt eines Kindes sprach, der ihm,ein Bild der Hoffnung, znlächelte, als er sich im tiefsten Elendbefand und an einem endlichen Gelingen seiner Bestrebungenverzweifeln wollte da erschien ihm aller Ruhm so unfrucht-bar und seine Zukunft so düster. Seine Stimme bebte,und sein Gesicht nahm den Ansdruck tiefer Wehmuth an, sodaß sein wohlwollender Zuhörer recht wohl ahnen konnte,an Helens Bild hefte sich ein leidenschaftlicher Kummer, wel-cher ihm allen weltlichen Erfolg verbitterte. Mr. Dale holteseinen jungen Freund sachte mehr und mehr aus, bis dieser,welcher sich längst nach einem Vertrauten gesehnt, sein gan-zes Herz vor ihm aufgeschlossen hatte wie er durch langeJahre der einen reinen, glühenden Erinnerung treu geblieben wie er Helen wieder gesehen wie das Kind zur Jung-frau herangereift und wie er sich jetzt gestehen müsse,daß jene Erinnerung Liebe seh.

Der Pfarrer hörte ihm mit milder, gedankenvollerMiene zu, die in einen weit heitereren Ausdruck überging,als Leonard seine Geschichte schloß.

Ich sehe keinen Grund zum Kleinmüthigwerden,"sagte Mr. Dale.Ihr fürchtet, Miß Digby erwiedereEure Neigung nicht, sprecht von ihrer Zurückhaltungvon ihrem abgemessenen obschon freundlichen Benehmen.Faßt Muth! Alle junge Damen stehen unter dem Einstußdessen, was die Phrenologen das Organ des Verheimlichungss