1784
Der Liebhaber gab sich alle Mühe, sein EntzückenNicht merken zn lassen.
„Grausam," sagte er; „aber ich möchte nicht nmWelten ihr mit meiner Gegenwart lästig fallen. Herzog,ich hoffe, sie wird es nicht allzu schwer finden, dem Gebot,das über ihre Hand verfügt, Folge zu leisten und ihr Glückmeiner dankbaren Obhut zu vertrauen."
„Um offen gegen Euch zn sehn, Randal, es scheint siezur Zeit noch schwerer anzukommen, als ich voraussah. Siespricht sogar von — "
„Einer anderen Neigung? Oh, Himmel!"
„Neigung? I'arrio! Wen könnte sie gesehen haben?Nein — von einem Kloster! Doch überlaßt dies mir. Ineiner ruhigeren Stunde wird sie begreifen, daß es für einKind das beneidenswertheste und heiligste Loos ist, die Ehredes Vaters zu wahren. Ihr kehrt Wohl jetzt nach Londonzurück — darf ich Euch Litten, dem jungen Mr. Hazeldeandie Versicherung meiner ewigen Dankbarkeit für seine Theil-nahme an der Befreiung meiner Tochter aus den Händenjenes armen geschlagenen Betrügers zu nberbringen?"
Der Leser bemerkt, daß, nun Peschiera nicht längerein Gegenstand der Furcht für den ängstlichen Vater ist, erdem Philosophen nur noch als Gegenstand des Mitleids, demFürsten aber als Gegenstand der Verachtung erscheint.
„Richtig, versetzte Randal, Ihr habt mir gesagt, daßFrank theilnahm an dem sehr gescheidten und dramatischenEntwurf des Lord L'Estrange. Der gnädige Herr hat eintreffliches Schauspielertalent — Komik mit einem Anflug von