Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1789
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für Randal aber sollte er ihn aufgeben, ohne auch nureinen Versuch zu machen, ihn zu gewinnen? Der sinnreichejunge Freier drückte daher krampfhaft die Hand seines beab-sichtigten Schwiegervaters, wandte den Kopf ab, als wolleer seine Aufregung verbergen, und stotterte hervor,da nunDoktor Niccaboeca so bald in dem Herzog von Serranoverschwürten werde, habe erRandal Leslie von Rood,obschon ein Gentleman von Geburt, aber doch in znrückge-kommenen Vcrmögensverhältnissen natürlich kein Anrechtmehr an die Zusage, die ihm gegeben worden, so lang derVater Ursache hatte, für die Zukunft seiner Tochter zu fürch-ten; mit der Furcht höre auch das Versprechen auf. Mögeder Himmel Beide Vater und Tochter segnen!"

Diese Anrede traf sowohl das Herz als die Ehre desVerbannten. Randal Leslie kannte seinen Mann, Undobschon vor diesem Besuch Riccabocca nicht so ganz Philo-soph gewesen war, um sich nicht zu freuen, wenn ein Be-weis von dem Verrath des jungen Mannes ihn seines Wor-tes entband und eine Vermählung unter dem Rang ver-eitelte, welcher ihm so bald wieder zurückgegeben werden sollte,konnte doch kein Spanier zäher an einer gegebenen Zusagefesthalten als dieser inconseguente Jünger des tiefen Floren-tiners. Er war jetzt von Randals Rechtlichkeit überzeugt,und wiederholte deshalb, mit stattlicher Förmlichkeit sein frü-heres Anbieten von Violante's Hand,

Aber," stotterte der vorsichtige und weithin rechnendeRandal mit einem Seufzeraber Euer einziges Kind Eure einzige Erbin! Oh, könnte nicht Eure Zustim-