1775
„Mr. Richard Avenel," sagte der Kellner, indem erdie Thüre öffnete.
Harley griff nach der Lehne des Stuhls, in welchem ersaß, und hielt sie krampfhaft umfaßt, während seine Augenfest die Gestalt des Gentleman trafen, welcher jetzt in dasZimmer trat. Es kostete ihn Anstrengung, sich zu erheben.
„Mr. Avenel," sagte er stotternd. „Habe ich EurenNamen recht gehört — Avenel?"
„Richard Avenel, zu dienen, mein Lord," antworteteDick. „Meine Familie ist Euch nicht unbekannt, und ichhabe nicht Ursache, mich ihrer zu schämen, obschon meineEltern nur kleine Lansmerer Handelsleute sind. Und ichbin — a — hem! — ein Weltbürger, der sein Glück ge-macht hat," fügte Dick bei, indem er seine Glacehandschuhein den Hut warf und letzteren mit der Miene eines altenBekannten, der sich's heimisch machen will, aufdenTisch stellte.
Lord L'Estrange verbeugte sich und sagte, währender wieder Platz nahm — (Dick Avenel hatte sich inzwischenbereits festgesetzt) — „Ihr seyd sehr willkommen, Sir, undwenn ich für einen Mann, der Euren Namen trägt, etwasthun kann —"
„Danke Euch, mein Lord," unterbrach ihn Dick. „Ichbrauche nichts für irgend einen Mann. Das ist ein kühnesWort; aber ich spreche es aus. Gleichwohl würde ich mirnicht die Freiheit genommen haben, Eure Gnaden zu belä-stigen, ohne daß Ihr mir zuerst die Ehre erwieset, in mei-nem Hause vorzusprechen — Eaton Square, Nummer " *— ich würde mir nicht die Freiheit genommen haben, Euch