1788
ließ es Frank, nachzukoinmen, wie er konnte. Er spähtedann überall nach Peschiera, konnte ihn aber nirgends auf-finden. Es war spät am Tag, als er mich traf und mir seineTrauerpost mitthetlte. Sie beunruhigte mich ernstlich, dader Graf meinen Gcgenanschlag mit der Dacht entdecken oderdie Abfahrt verschieben konnte, bis es ihm gelungen war,durch Schrecken oder eine sonstige Verstrickung Violante zu
einem-kurz, bei einem Mann von dem Charakter des
Grafen war Alles zu befürchten. Ich hatte keinen Finger-zeig für den Platz, nach welchem Violante gebracht wordenwar, keinen Vorwand, um Peschiera verhaften zu lassen, undnicht einmal die Mittel, zu erfahren, wo er sich umtrieb.Er war nicht zu Mivart zurückgekehrt. Auch die Polizeirichtete nichts aus und erwies sich nutzlos, mit Ausnahmeeiner einzigen werthvollen Kunde, die ich ihr verdankte —nämlich einer Nachweisung über den Platz, wo sich einigevon Euren Landsleuten anfhielten, die durch Peschiera'sVerrath landfiüchtig hatten werden müssen. Ich wies Gia-como an, diese Männer anfznsuchen und für mein Schiff an-zuwerben, denn nach Entfernung der Ptratenmannschastmochte es nöthig werden, Italiener an Bord zu haben, diePeschiera oder seine vertrauten Diener, wenn sie auf dieDacht kamen, für ihre eigenen Mtcthlinge halten konnten.Diesen Ausländern gab ich einige englische Matrosen bei,die schon früher in demselben Fahrzeug gedient hatten undauf die ich mich nach Spendquicks Versicherung verlassendurfte. Jndeß waren diese Vorsichtsmaßregeln nur vonNutzen, wenn Peschiera im Schilde führte, schnell unter: